Energy-Only-Markt Musterklauseln
Energy-Only-Markt. Der Sammelbegriff des Energy-Only-Marktes (EOM) umfasst diejenigen Energiemärkte, auf denen ausschließlich tatsächlich zu erbringende Stromlieferungen (MWh) bis kurz vor ihrer physikalischen Lieferung gehandelt werden können. Darunter fallen im Wesentlichen der Terminmarkt sowie der Day-Ahead- und der Intraday-Markt. Handel auf Energy-Only-Märkten basiert auf dem ökonomischen Rational des Ausgleichs von Angebot und Nachfrage. Aus volkswirtschaftlicher Perspektive steuert der Energy-Only-Markt durch entsprechende Preissignale sowohl die Investitionen (Steuerungs- und Lenkungsfunktion) als auch den kurzfristig optimalen Ressourceneinsatz (Allokationsfunktion). Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive bieten die unterschiedlichen Märkte Möglichkeiten des Hedgings und somit der Risikominderung3 sowie Möglichkeiten der Arbitrage4. Der Handel von Strom kann dabei sowohl an Börsen, beispielsweise der European Energy Exchange (EEX), als auch bilateral, in sogenannten Over-the- Counter (OTC) Geschäften erfolgen. Abbildung 1 illustriert den zeitlichen Ablauf der Handelsprozesse, die im Folgenden im Detail beschrieben werden.
Energy-Only-Markt. Der Sammelbegriff des Energy-Only-Marktes (EOM) umfasst diejenigen Energiemärkte, auf denen ausschließlich tatsächlich zu erbringende Stromlieferungen (MWh) bis kurz vor ihrer physikalischen Lieferung gehandelt werden können. Darunter fallen im Wesentlichen der Terminmarkt sowie der Day-Ahead- und der Intraday-Markt. Handel auf Energy-Only-Märkten basiert auf dem ökonomischen Rational des Ausgleichs von Angebot und Nachfrage. Aus volkswirtschaftlicher Perspektive steuert der Energy-Only-Markt durch entsprechende Preissignale sowohl die Investitionen (Steuerungs- und Lenkungsfunktion) als auch den kurzfristig optimalen Ressourceneinsatz (Allokationsfunktion). Aus betriebswirtschaftlicher Perspektive bieten die unterschiedlichen Märkte Möglichkeiten des Hedgings und somit der Risikominderung5 sowie Möglichkeiten der Arbitrage6. In der Theorie bildet sich der Strompreis durch den Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurven der Strommarktakteure. Beide Kurven werden in der Regel durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst. Unterteilen lassen sich die Einflussfaktoren in drei Kategorien: Stromerzeugung, Stromnachfrage und Gebotsverhalten der Akteure. Auf Seiten der Stromerzeugung sind im Fall der erneuerbaren Energien vor allem Winderzeugung und Sonneneinstrahlung und somit die Wetterverhältnisse relevant. Für konventionelle Kraftwerke werden die Grenzkosten insbesondere durch die Betriebs-, Rohstoff-, und CO2-Zertifikatspreise beeinflusst. Zusätzlich stellen die Residuallast, Speicherkapazitäten, Stromnetzkapazitäten, Übertragungsverluste sowie Rampingkosten weitere signifikante Einflussfaktoren auf den Strompreis dar.7 Die Stromnachfrage wird hingegen vor allem durch externe Faktoren wie Wetter und saisonale bzw. wöchentliche und tägliche Schwankungen bestimmt.8 Der Handel von Strom kann dabei sowohl an Börsen, beispielsweise der European Energy Exchange (EEX), als auch bilateral, in sogenannten Over-the-Counter (OTC) Geschäften erfolgen. 3 Hierüber hinaus geben i.a. ▇▇▇▇▇▇▇▇, ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ & Heuterkes (2012) einen umfassenden Einblick in die grundlegenden volkswirtschaftlichen Zusammenhänge des Strommarktes.
