Digital Wealth Musterklauseln
Digital Wealth. Der Bereich Digital Wealth bietet nach Auffassung der Emittentin ein besonders hohes Wachs- tumspotenzial. Wie bereits oben unter Abschnitt IV.4.a. kurz dargestellt, neigen insbesondere jüngere Investoren zu hybrid gestalteten Investmentoptionen, die vorwiegend digital handhabbar sind und bei denen nur für schwierige Investmententscheidungen menschlicher Rat gebraucht wird. Insbesondere die Covid-19-Pandemie hat der bereits vorher wachsenden Nachfrage nach digitalen Investmentkanälen einen Schub gegeben und zwar auch in den höheren Alters- und Vermögens- klassen der Anleger. So hat eine von ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇ und ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇ gemeinsam in 2022 veröffentlichte globale Studie ergeben, dass der Anteil der Anleger, die digitale Investmentkanäle nutzen, von 56 % in 2019 auf 66 % in 2021 gestiegen ist (▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇ und ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇, Studie 2022, „Wealth and Asset Management – Time to Evolve“, S. 10). Auf dem deutschen Markt wird das Digital-Wealth-Segment ebenfalls immer relevanter. Laut einer von quirion und comdirect gemeinsam Ende 2021 durchgeführten Befragung können sich 59 % der Befragten vorstellen, einen so genannten Robo-Advisor zu nutzen. Die Gründe hierfür liegen insbesondere in dem damit einhergehenden Komfort, der Transparenz und dem Preis-Leis- tungsverhältnis (quirion und comdirect, Robo-Advisor-Studie 2022: Markt, Meinungen und My- then). Zu ähnlichen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der European Bank for Financial Services GmbH (Robo Advice in Deutschland 2022 – Status quo und Entwicklungsperspektiven). Auch wenn sich der deutsche Markt für Robo-Advisor bisher langsamer entwickelt hat als der amerikanische, betrug das Volumen der digital verwalteten Vermögenswerte im Jahr 2021 bereits rund EUR 15 Mrd. Für die kommenden Jahre wird auch hier ein rapider Anstieg auf rund EUR 35 Mrd. im Jahr 2025 prognostiziert (Studie des Digitalen Asset Managers und Vermögensverwal- ters EVERGREEN GmbH aus 2022 – Asset Management im Robo-Advisory, S. 7). Eine Studie des Instituts für Vermögensverwaltung an der Technischen Hochschule Aschaffen- burg aus 2022 stellt fest, dass sich auch der Großteil der befragten deutschen Vermögensverwalter – die ca. 40 % aller deutschen unabhängigen Vermögensverwalter abbilden – dem allgemeinen Trend folgend digitaler ausrichten will. So wollen etwa 53 % unter ihnen potenziellen Neukunden ein digitales Onboarding ermöglichen. Etwa ein Drittel der Befragten will zudem eine digitale Vermögensverwaltung anbieten.
