Fließender Verkehr Musterklauseln

Fließender Verkehr. Die Bundesstraße 30, welche Ulm mit Biberach und Friedrichshafen verbindet, verläuft als Nord-Süd Verbindung unmittelbar östlich von Erbach. Die B311 verläuft als wichtige Ost-West Verbindung Ulm über Ehingen, Riedlingen Richtung Sigmaringen durch Erbach (Ehinger Straße). Sie verursacht einen hohen Durchgangsverkehr auf dieser Ortsdurchfahrt. Zur Entlastung dieser ist der Bau einer Querspange zwi- schen der B 311 und der B 30 als wesentliche Maßnahme der Bundes- verkehrswegeplanung vorgesehen. Die Planfeststellung ist rechtskräf- tig. Nach dessen Realisierung wird die Ehinger Straße jedoch voraus- sichtlich mit ca. 14.000 Kfz/h und einem sehr hohen Schwerverkehrsan- teil (13%) noch immer sehr stark belastet sein. Die Anbindung der Ortsteile Bach und Ringingen an das überörtliche Straßennetz erfolgt über die L 240 (Erlenbachstraße) durch die eigentli- che Stadtmitte (das Wettbewerbsgebiet) hindurch. Zudem mündet die L 1244, welche die Verkehrsströme von und zum Ulmer Stadtteil Eggin- gen aufnimmt, in die Erlenbachstraße. Daher ist derzeit sowie nach Realisierung der Querspange auf dieser eine Verkehrsbelastung von etwa 6.500 Kfz/Tag vorhanden (siehe Anlage 11.1), zudem ist auch dort der Schwerverkehrsanteil mit 6% relativ hoch. Dies wird zum einen durch mehrere Gewerbestandorte in den genannten Orten und der Gemeinde Schelklingen bedingt, zum anderen durch die Lage des Steinbruches Vohrbunnen an der L 240. Gleichzeitig stellt die Erlen- bachstraße auch den zentralen Straßenzug des Planungsgebietes sowie der Innenstadt dar. Verlagerungen von Kfz-Durchgangsverkehrs- strömen auf bestehende andere Straßenabschnitte sind aufgrund der räumlichen Struktur jedoch nicht oder nur sehr bedingt möglich und in den meisten Fällen auch nicht sinnvoll. Aufgrund der hohen Verkehrs- belastungen hat das Regierungspräsidium Tübingen für die Ehinger Straße (B 311) und die Erlenbachstraße (L 240) Tempo 30 angeordnet, welches bereits zu einer besseren Abwicklung der hohen Kfz- Verkehrsstärken beigetragen hat. Zweite Hauptverkehrsstraße in der Stadtmitte ist die westliche Donaus- tetter Straße, welche eine Querverbindung zwischen Ehinger Straße und Erlenbachstraße darstellt.
Fließender Verkehr. Die Belastungen der Straßen im Bereich der Erlenbachstraße sind in Anlage 11.1 für den Bestand dargestellt. Grundsätzlich wird ein ange- messener Straßenquerschnitt erwartet, die eine Reduktion der Ge- schwindigkeit unterstützt. Zudem ist eine Gestaltung der südlichen Er- lenbachstraße (zwischen Donaustetter Straße und Ehinger Straße) als verkehrsberuhigter Bereich denkbar, d.h. die bisherige Funktion dieses Straßenabschnittes als Durchgangsverkehrsstraße könnte entfallen und derzeit vorhandene Durchgangsverkehrsströme zukünftig über die Do- naustetter Straße abgewickelt werden. Die Teilnehmer sind aufgefordert das weitere Straßennetz der Innen- stadt so zu gestalten, dass eine Verkehrsberuhigung sowie eine Durch- setzung der ansonsten gültigen Tempo-30-Beschränkung bestmöglich erreicht werden und gleichzeitig die notwendigen Erschließungsaufga- ben (bestehende und neue Nutzungen) am besten erfüllt werden. Die Überquerbarkeit der Erlenbachstraße ist für nicht motorisierte Ver- kehrsteilnehmer durch gestalterische Maßnahmen zu unterstützen. Hauptaugenmerk sollte hier auf dem Bereich zwischen Rathaus und Rössleplatz liegen. Zudem sind die Querungsmöglichkeiten der Kno- tenpunkte Erlenbachstraße/Donaustetter Straße und Erlenbachstra- ße/Egginger Straße durch entsprechende Umgestaltungen in der Pla- nung weiterzuentwickeln. Aus Sicht des Auslobers ist ein verkehrsbe- ruhigter Geschäftsbereich (Tempo 20) zwischen dem Rathaus und der bestehenden Fußgängerampel denkbar. Eine funktionsgerechte Mini- mierung der vorhandenen Flächen für den Kfz-Verkehr wird angestrebt, die Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte ist durch Freihaltung von aus- reichenden Sichtfeldern jedoch unbedingt sicherzustellen. Spezielle Baumaßnahmen zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit, wie z.B. die Schaffung von Abbiegespuren sind jedoch nicht erforderlich. Die Errich- tung von Kreisverkehrsplätzen anstelle der vorhandenen Verkehrsfüh- rung drängt sich - aufgrund des engen Straßenquerschnitts und dem damit verbundenen Verlust an Seitenräumen für die nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer - nicht auf.

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  • Bestätigung Der Kunde bestätigt durch seine Unterschrift, den Hinweis zur Kenntnis genommen zu haben und dass im Falle einer Auftragserteilung diese Regeln dem Vertragsverhältnis zugrunde liegen. ………………………………………. ……………………………………

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