Sport. Der Sport spielt für Gesundheit und Wohlbefinden eine große Rolle. Neben dem organisierten Sport in den vielen Vereinen unserer Stadt betreiben zunehmend mehr Menschen in ihrer Freizeit vereinsungebundenen Sport. Diesen beiden Aspekten der sportlichen Freizeitgestaltung wollen wir auch weiterhin Rechnung tragen. • Wir fördern den Breitensport prioritär; Projekte mit Zugang zum Leistungssport behalten wir bei und verfolgen auch die NRW-Sportschule weiter. • Den Stadtsportbund in seiner wichtigen Arbeit für den Bielefelder Sport werden wir weiterhin fördern. • Wir unterstützen die Sportvereine in der Corona-Krise. • Wir werden die Schwimmkapazitäten ausbauen, um möglichst allen Kindern das Schwimmen zu ermöglichen. Die Eintrittspreise in Schwimmbäder halten wir bezahlbar. • Sports4Kids werden wir beibehalten. • Offene niedrigschwellige Angebote wie den „Open Sunday“ werden wir ausbauen und in möglichst jedem Stadtbezirk anbieten. • Wir werden auch weiterhin alle zwei Jahre 10% der Sportpauschale des Landes für vereinsungebundenen Sport nutzen (zurzeit etwa 90.000 Euro). Auf diese finanziellen Mittel machen wir öffentlich verstärkt aufmerksam. • Wir wollen Sportplätze perspektivisch zugänglich machen. Dabei betrachten wir jeden Sportplatz individuell und in Absprache mit den jeweiligen Vereinen. Wir wollen vor einer Einzäunung vorrangig andere Lösungen für das Problem des Vandalismus ausarbeiten und alternative Angebote unter Einbeziehung der Jugendhilfe und der Bezirke schaffen. • Verankerung von Nachhaltigkeitszielen im Sport in Zusammenarbeit und Absprache mit dem Stadtsportbund (Beschaffung, Bau/Umbau von Sportstätten, Verkehrsanbindung etc.) • Wir werden Standards für Kunstrasenplätze entwickeln; Entscheidungen über Kunst- oder Echtrasen treffen wir standortabhängig in Absprache mit den Vereinen. Die Sanierung von Kunstrasenplätzen hat Vorrang vor der Ausweitung. • Wir unterstützen und ermutigen Sportvereine, sich entsprechend der vielfältigen Gesellschaft zu öffnen, Gleichberechtigung zu stärken und Anti-Diskriminierungsarbeit anzugehen.
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Sources: Koalitionsvertrag, Koalitionsvertrag, Koalitionsvertrag
Sport. Der Die Förderung des Sports, primär die Förderung des Landessportbundes, werden wir in der bisheri− gen Größenordnung aufrechterhalten, auch wenn die Lottoeinnahmen zurückgehen. Durch den Er− halt des staatlichen Glücksspielmonopols und die Festschreibung der Lottomittel wollen wir die Grundlage für die Finanzierung des Sports erhalten. Unabhängig davon streben wir an, den Berliner Sport spielt durch Zuwendungsverträge in Form eines „Solidarpaktes Sport“ langfristig abzusichern. Mit dem Sportförderungsgesetz und den Ausführungsvorschriften über die Nutzung öffentlicher Sportanlagen Berlins sowie der Vermietung und Verpachtung landeseigener Grundstücke an Sport− organisationen (Sportanlagen−Nutzungsvorschriften − SPAN) besteht seit Jahren in Berlin eine Grundlage, dass die Sportvereine die Sportanlagen der Bezirke und des Landes unentgeltlich nutzen können. Daran wollen wir uneingeschränkt festhalten. Wir wollen das Schul− und Sportanlagensanierungsprogramm uneingeschränkt fortführen. Bei der Fortführung der Sanierung der Hallenbäder wird die energetische Sanierung ein Schwerpunkt sein, um auch nachhaltig Betriebskosteneinsparungen zu erreichen. Ziel ist es, alle Hallen− und ▇▇▇▇▇▇− bäder zu erhalten. Wir wollen prüfen, inwiefern im Rahmen eines Modellversuches die Übertragung einzelner Bäder an gemeinnützige Sportvereine ermöglicht werden kann. In diesem Zusammenhang soll auch ge− prüft werden, ob dadurch in Einzelfällen auch ein Angebot ermöglicht werden kann, das einen regu− lären Trainings− und Wettkampfbetrieb auch in der Sommerbadesaison ermöglicht. Die Finanzierung des Vereinsinvestitionsprogramms bietet eine solide Grundlage für Gesundheit die Sicherstel− lung der Arbeit der Berliner Sportvereine und Wohlbefinden wird in der bisherigen Höhe fortgesetzt. Wir wollen die Schulen und Vereine bei der Entwicklung neuer Kooperationsformen unterstützen, da hiervon nicht nur die Schulen, sondern auch die Vereine deutlich profitieren. Dazu gehört eine große Rolleausreichende sowie verlässliche finanzielle Ausstattung der Berliner Schulen. Neben dem organisierten Sport Durch das Bildungs− und Teilhabepaket wurden Möglichkeiten geschaffen, diesen Kindern gezielt Gelegenheit zu geben, sich in einem der Sportvereine aktiv zu betätigen. Wir wollen in der Umset− zung dieses Paketes dafür sorgen, dass die Betroffenen unbürokratisch in den vielen Vereinen unserer Stadt betreiben zunehmend mehr Menschen in ihrer Freizeit vereinsungebundenen SportGenuss dieser Förde− rung kommen. Diesen beiden Aspekten der sportlichen Freizeitgestaltung wollen Unabhängig davon werden wir auch weiterhin Rechnung tragenProjekte unterstützen, die die Inte− gration von Kindern und Jugendlichen zum Ziel haben. Sportvereine binden mehr zugewanderte Menschen als jede vergleichbare Organisation in Berlin und Deutschland, obgleich der Organisationsgrad von Migrantinnen und Migranten unterdurch− schnittlich ist. Sie sind die attraktivste Organisationsform für Kinder und Jugendliche nicht− deutscher Herkunft. Die Wirksamkeit des Integrationsmotors Sport kann noch weiter gesteigert werden, wenn es gelingt, mehr Migrantinnen und Migranten für eine Übungsleitertätigkeit und Vorbildfunktion zu gewinnen. Berlin muss sich wie bisher als Sportmetropole für internationale und nationale Sportveranstaltun− gen bewerben (z. B. Leichtathletik−EM 2018, Internationales Deutsches Turn− und Sportfest 2017, bei Finanzierbarkeit auch die Basketball−EM 2015 und ein europäisches Finalspiel im Fußball). Ebenso wie auf die Förderung des Breitensports setzen wir auf die Entwicklung des Spitzensports. Wir wollen den Eliteschulen des Sports klare Perspektiven bieten, damit sie die Förderung lei− stungssportlich trainierender Schülerinnen und ▇▇▇▇▇▇▇ weiterführen und bei nationalen und inter− nationalen Wettkämpfen auch künftig glänzen. Dazu gehören neben den personellen Vorausset− zungen der zügige Umzug der Poelchau−Oberschule auf das Gelände des Olympiaparks sowie der Neubau der Sporthalle der Werner−Seelenbinder−Schule. Die Koalition stellt den Umzug der Poel− chau−Oberschule als Eliteschule des Sports auf das Olympiagelände mit einem Baubeginn im Jahr 2013 sicher. Mit der Einführung einer Profilquote soll Berliner Spitzensportlerinnen und −sportlern der Zugang zum Hochschulstudium erleichtert werden, um ihnen auch eine Karriere neben dem Sport zu er− möglichen. Die beiden größten Sportanlagen Berlins, der Olympiapark und das Sportforum in Hohenschönhau− sen, sind weiter zu sanieren und auszubauen. Dabei ist auch eine angemessene Lösung für das Sportmuseum Berlin zu finden. Die Koalitionsparteien werden die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das Schwimmstadion im Olympiapark auch in Zukunft zur Verfügung steht. Wir setzen uns für die Schaffung eines Übersichts− und Wegeleitsystems für das Sportforum in Hohenschönhausen ein. Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU 2011 − 2016 Das Areal des Tempelhofer Feldes bietet die einmalige Möglichkeit, eine Großfläche ganz nach den individuellen Interessen der Bevölkerung Berlins zu gestalten. Dabei hat der Sport neben den Berei− chen der Freizeitgestaltung und Naherholung eine hohe Priorität. Wir wollen die sportliche Betätigung von Menschen mit Behinderung fördern. Zur sportlichen Betä− tigung von Menschen mit Behinderung ist jedoch auch Barrierefreiheit Voraussetzung. Wir stellen sicher, dass bei allen Neubaumaßnahmen die Barrierefreiheit Beachtung findet. Auch im Rahmen der Baumaßnahmen des Schul− und Sportstättensanierungsprogramms werden wir die gleichbe− rechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung künftig stärker beachten. Wir setzen uns dafür ein, das bestehende Programm zum Ankauf von Sportanlagen durch bisher schon ausschließlich nutzende gemeinnützige Sportvereine fortzusetzen. Nachhaltiges Berlin heißt für uns, eine Politik zu machen, die dazu beiträgt, die natürlichen Lebensressourcen zu erhalten. Die Koalition setzt auf eine Politik, die die ökologischen, ökonomischen, sozialen und interkulturellen Aspekte im Blick hat und die es den Menschen ermöglicht, sicher und gesund in unserer Stadt zu leben. Sie steht an der Seite derjenigen, die wegen Krankheit die Unterstützung unserer Gemeinschaft benötigen. Gesundheitsvorsorge, −schutz und −erziehung verstehen wir deshalb als zentrale Ressource für die Zukunft unserer Stadt. Dabei sollen alle Kräfte in der Stadt zusammenwirken. • Wir fördern den Breitensport prioritär; Projekte mit Zugang zum Leistungssport behalten wir bei starten ein „Aktionsprogramm Gesundheit“. • Wir machen die qualitativ hochwertige, würdevolle und verfolgen auch die NRW-Sportschule weiterwohnortnahe Versorgung älterer Menschen zu einem wesentlichen Ziel dieser Legislaturperiode. • Den Stadtsportbund in seiner wichtigen Arbeit für den Bielefelder Sport öffentlichen Gesundheitsdienst werden wir weiterhin fördernzukunftsfest machen. • Wir unterstützen die Sportvereine in der Corona-KriseBerlin soll bis zum Jahr 2050 zu einer klimaneutralen Stadt werden. • Wir werden die Schwimmkapazitäten ausbauen, um möglichst allen Kindern das Schwimmen zu ermöglichen. Die Eintrittspreise in Schwimmbäder halten wir bezahlbar. • Sports4Kids werden wir beibehalten. • Offene niedrigschwellige Angebote wie den „Open Sunday“ werden wir ausbauen und in möglichst jedem Stadtbezirk anbieten. • Wir werden auch weiterhin alle zwei Jahre 10% der Sportpauschale des Landes ein verbindliches Aktionsprogramm für vereinsungebundenen Sport nutzen (zurzeit etwa 90.000 Euro). Auf diese finanziellen Mittel machen wir öffentlich verstärkt aufmerksam. • Wir wollen Sportplätze perspektivisch zugänglich machen. Dabei betrachten wir jeden Sportplatz individuell und in Absprache mit den jeweiligen Vereinen. Wir wollen vor einer Einzäunung vorrangig andere Lösungen für das Problem des Vandalismus ausarbeiten und alternative Angebote unter Einbeziehung der Jugendhilfe und der Bezirke schaffen. • Verankerung von Nachhaltigkeitszielen im Sport in Zusammenarbeit und Absprache mit dem Stadtsportbund (Beschaffung, Bau/Umbau von Sportstätten, Verkehrsanbindung etc.) • Wir werden Standards für Kunstrasenplätze entwickeln; Entscheidungen über Kunst- oder Echtrasen treffen wir standortabhängig in Absprache mit den Vereinen. Die Sanierung von Kunstrasenplätzen hat Vorrang vor der Ausweitung. • Wir unterstützen und ermutigen Sportvereine, sich entsprechend der vielfältigen Gesellschaft zu öffnen, Gleichberechtigung zu stärken und Anti-Diskriminierungsarbeit anzugehen.eine zukunftsfähige Klimapolitik auflegen,
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Sources: Koalitionsvereinbarung, Koalitionsvereinbarung
Sport. Der Sport spielt für Gesundheit und Wohlbefinden eine große Rolle. Neben dem organisierten Sport in den vielen Vereinen unserer Stadt betreiben zunehmend mehr Menschen in ihrer Freizeit vereinsungebundenen Sport. Diesen beiden Aspekten der sportlichen Freizeitgestaltung Den aktuellen Sportentwicklungsplan wollen wir gemeinsam mit den Gemeinden, Vereinen und Verbänden umsetzen und fortschreiben, um damit die Arbeit der Sportvereine und der ehrenamtlich aktiven Menschen auszubauen und zu stärken. Wir tun dies ausdrücklich auch weiterhin Rechnung tragenvor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Aufgabe, der Bewegungsarmut entgegenzuwirken. • Wir fördern den Breitensport prioritär; Projekte Nicht zuletzt bietet Sport insbesondere für Jugendliche einen wichtigen Ausgleich für schwierige Situationen in Schule und Familie, einen Rückzugsort und eine Möglichkeit, sich mit Zugang zum Leistungssport behalten wir bei Gleichaltrigen auszutauschen. Hier werden Freund*innenschaften für das Leben geschlossen. Vor allem für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen sind solche Formen des Miteinanders ein unabdingbares, niedrigschwelliges Angebot und verfolgen auch die NRW-Sportschule weitereine wichtige strukturelle Bereicherung. • Den Stadtsportbund in seiner wichtigen Arbeit für den Bielefelder Sport werden wir weiterhin fördern. • Wir unterstützen die Sportvereine in Wegen der Corona-KrisePandemie haben viele Sportvereine unzählige Mitglieder verloren. • Wir werden Wegen der Kopplung der Mitgliederzahlen an die Schwimmkapazitäten ausbauenfinanzielle Förderung bangen viele Vereine um ihre weitere Zukunft. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) spricht von massiven und teilweise irreparablen Schäden an unserem Sportsystem. Deswegen muss es unsere oberste Priorität sein, um möglichst allen Kindern das Schwimmen zu ermöglichendass wir unseren Vereinen wieder auf die Beine helfen. Die Eintrittspreise Koalition setzt sich daher für eine weitere unentgeltliche Überlassung der Sportstätten des Kreises an die Vereine ein. Weil unklar bleibt, wann wieder Normalität in Schwimmbäder halten den Sport-Alltag einkehrt, ist es notwendig, unsere Sportanlagen jetzt so umzugestalten, dass Corona-sicherer Sport für alle möglich wird. Kleine, festgelegte Trainingsgruppen und hygienekonforme Sportstätten sollten Teil eines gesunden, nachhaltigen Umgangs mit der Krise sein. Hierfür benötigen wir bezahlbarvor allem mehr Trainer*innen- und Übungsleiter*innen, deswegen wollen wir die kreisweiten Fördermittel aufstocken und unbürokratisch zur Verfügung stellen. • Sports4Kids werden wir beibehaltenBewegungsfreundliche Pausenhöfe sowie öffentliche Outdoor-Fitnessanlagen müssen darüber hinaus nicht nur Jugendlichen, sondern jeder Altersgruppe zugänglich gemacht werden. • Offene niedrigschwellige Angebote wie den „Open Sunday“ werden wir ausbauen Ferner soll die Kreispolitik weitere Räume für mehr Bewegung schaffen. Hierbei sollen Radwanderwege und in möglichst jedem Stadtbezirk anbieten. • Wir werden auch weiterhin alle zwei Jahre 10% der Sportpauschale des Landes für vereinsungebundenen Sport nutzen (zurzeit etwa 90.000 Euro). Auf diese finanziellen Mittel machen wir öffentlich verstärkt aufmerksam. • Wir wollen Sportplätze perspektivisch zugänglich machen. Dabei betrachten wir jeden Sportplatz individuell und in Absprache mit den jeweiligen VereinenInliner-Strecken erschlossen werden. Wir wollen vor einer Einzäunung vorrangig andere Lösungen die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen, wie etwa Kooperationsprojekte im Breitensport und bei der Talentförderung stärken. Damit wollen wir einen Gegenpol zur Ökonomisierung im Sportbereich setzen sowie das Ehrenamt und die Vereinskultur in unserem Kreis stärken. Den wachsenden Anteil von Nicht-Schwimmer*innen beobachten wir kritisch. Wir setzen uns dafür ein, dass jedes Kind in unserem Kreis Zugang zu Schwimmunterricht erhält. Wir wollen Menschen ermöglichen, selbstbestimmt zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben. Hierfür wollen wir Armut vermeiden bzw. zurückdrängen. Einen besonderen Fokus legen wir dabei auf die Bekämpfung von Kinderarmut und Altersarmut. Soziale, kulturelle und gesundheitliche Einrichtungen müssen dabei qualitative und hochwertige Arbeit leisten und für das Problem des Vandalismus ausarbeiten alle im Kreis gut erreichbar sein. Unser Ziel ist, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben. Wir stellen uns gegen die zunehmende Spaltung der Gesellschaft und alternative Angebote unter Einbeziehung der Jugendhilfe die soziale Ausgrenzung durch Armut. Wir wollen uns nicht damit begnügen, finanzielle und der Bezirke soziale Notsituationen abzufedern, wir wollen eine bessere soziale Infrastruktur für Teilhabe schaffen. • Verankerung Das vorhandene gute soziale Netzwerk von Nachhaltigkeitszielen institutionellen und freien Initiativen und ▇▇▇▇▇▇*innen gilt es zu erhalten und auszubauen. Gemeinwesenprojekte in Quartieren, die hierfür Bedarf haben, werden von uns genauso unterstützt wie der flächendeckende Ausbau von Familienzentren, um die Generationen stärker miteinander zu verzahnen. Konkret bedeutet das, vor Ort anzupacken: Soziale Projekte unterstützen, ein sich für die Menschen engagierendes Jobcenter, Gleichberechtigung voranbringen und gegen die Altersarmut – besonders von Frauen – Strategien entwickeln. Alle inhaltlichen und infrastrukturellen Angebote im Kreis müssen inklusiv und barrierefrei sein. Bildung, gesunde Ernährung, bezahlbarer Wohnraum, Mobilität, digitale Teilhabe, Kultur, Sport in Zusammenarbeit und Absprache mit dem Stadtsportbund (Beschaffung, Bau/Umbau gute Gesundheitsversorgung müssen für alle zugänglich sein. Armutsprävention ist dabei für uns genauso wichtig wie das Zurückdrängen von Sportstätten, Verkehrsanbindung etc.) • Wir werden Standards für Kunstrasenplätze entwickeln; Entscheidungen über Kunst- oder Echtrasen treffen wir standortabhängig in Absprache mit den VereinenArmut. Die Sanierung Koalition bekennt sich zum Aufbau und zum Erhalt von Kunstrasenplätzen hat Vorrang vor der Ausweitung. • Wir unterstützen verlässlichen, humanen, sozialen Strukturen und ermutigen Sportvereinekulturellen Netzwerken, sich entsprechend der vielfältigen Gesellschaft zu öffnenzur Sicherung und Befähigung zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Gleichberechtigung zu stärken zum Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe" und Anti-Diskriminierungsarbeit anzugehenSelbstbestimmung, zum Ausbau sozialer Leistungen – auch in Bezug auf deren Qualität.
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Sources: Koalitionsvertrag
Sport. Der Sport spielt für Gesundheit Sportanlagen müssen regelmäßig saniert bzw. instandgesetzt werden. Sportplatzsanierungen sollen unter Beteiligung der Nutzer:innen umwelt- und Wohlbefinden klimaschonend erfolgen, insbesondere sollen Kunstrasenplätze mikroplastikfrei saniert werden. Hierbei dient der Neubau an der ▇▇▇▇- ▇▇▇▇▇▇▇▇-Straße als Modellprojekt. • Wir wollen die vorhandenen Sportanlagen, wo es möglich ist, während des laufenden Betriebs instandhalten, erweitern oder multifunktional umgestalten (in Anlehnung an den Sportentwicklungsplan). • Zudem muss geprüft werden, auf welchen Großsportanlagen Flächen besser genutzt werden können, um dort weitere Sportanlagen entstehen zu lassen. Das betrifft insbesondere die Sportanlagen am Sachsendamm, Vorarlberger Damm, am Matthäifriedhofsweg, der Bosestraße und im Volkspark Mariendorf. Hierfür kann die Sportanlagenentwicklungsplanung eine große RolleGrundlage sein. Neben • Wir wollen auch mit privaten Bauherren im Rahmen von gemeinsamer Quartiers- und Projektplanung neue Sportstätten planen und entwickeln. Ziel ist es, die soziale Infrastruktur mit dem organisierten Sport Wohnungsbau mitwachsen zu lassen. • Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Bäderbetriebe während der notwendigen Sanierungen der Bäder im Bezirk genügend Ausgleichsschwimmflächen anbieten (z.B. Tragluftschwimmhallen oder der Bau eines Schwimmbades in den vielen Vereinen unserer Stadt betreiben zunehmend Leichtbauweise). • Beim Neubau des Stadtbades Tempelhof werden wir uns dafür einsetzen, dass mehr Menschen in ihrer Freizeit vereinsungebundenen SportSchwimmbahnen als bisher eingerichtet werden. Diesen beiden Aspekten der sportlichen Freizeitgestaltung Das Erfolgsmodell Schulschwimmzentrum wollen wir auch weiterhin Rechnung tragenin unserem Bezirk etablieren. Dazu soll mit Schwimmvereinen kooperiert und Kleingruppenunterricht angeboten werden. • Wir fördern setzen uns für die Digitalisierung der Sportstättenvergabe ein, um das Verfahren transparenter und flexibler zu gestalten und die Auslastung der vorhandenen Sportanlagen im Bezirk zu optimieren. Wir begrüßen daher die derzeitige Entwicklung einer entsprechenden Software von SenInnDS. Bis dahin sollen die Möglichkeiten genutzt werden, die Belegungen im Internet darzustellen. Das Sportamt soll zudem zeitnah zu den Breitensport prioritär; Projekte mit Zugang zum Leistungssport behalten wir bei Vergabezeiträumen den Vergabebericht dem zuständigen Ausschuss und verfolgen auch die NRW-Sportschule weiterden Sportgremien in schriftlicher Form vorlegen. • Den Stadtsportbund Wir wollen den Zugang zu den Sportanlagen erleichtern. Deshalb streben wir elektronische Schließsysteme an. • Um mehr Anerkennung und Wertschätzung für außergewöhnliche Leistungen im Sport zu zeigen, sollen die Sportler:innen, die in seiner wichtigen Arbeit ihrer Sportart Sieger:in geworden sind, im Rahmen einer jährlichen Meister:innenehrungen für die Spitzenplätze geehrt werden. • Wir werden den Förderpreis für Frauen- und Mädchensport reaktivieren. • Wanderausstellungen wie Fan.Tastic Females werden wir in den Bezirk holen, um Mädchen für verschiedene Sportarten zu begeistern. • Der Sportentwicklungsplan wird fertiggestellt und regelmäßig transparent unter Einbindung der BVV und den entsprechenden Sportgremien weiterentwickelt werden. Amt für Weiterbildung und Kultur • Wir wollen, dass Tempelhof-Schönberg zukünftig eine Vorreiterrolle in der Entwicklung und Ausgestaltung der Bibliotheken zu Orten von lebenslangem Lernen und generationsübergreifendem Wissensaustausch einnimmt. Das Bibliothekspersonal für alle Bibliotheken wird unter Vorbehalt der Kosten- und Leistungsrechnung kontinuierlich aufgebaut. • Wir wollen die ▇▇▇▇▇▇▇-Kolmar-Bibliothek umgehend an einem neuen Standort wiedereröffnen und mit Personal und Medien auskömmlich ausstatten. • Es ist für uns selbstverständlich, die Volkshochschule und die Musikschule weiterhin zu fördern und in ihren Forderungen nach besseren Raumangeboten und besserer Vergütung von Honorarkräften sowie mehr Festanstellungen zu unterstützen. Wir setzen uns weiterhin für Festanstellungen von Dozent:innen der VHS und der Musikschulen ein sowie für auskömmliche Honorare der freien Dozent:innen. Wir wollen aber gleichzeitig vermeiden, dass die Anpassung der Honorare zu einer Erhöhung der Entgelte der VHS- und Musikschulkurse führt. • Wir engagieren uns dafür, das Museumsarchiv personell besser auszustatten und ein Konzept zur ehrenamtlichen Unterstützung zu entwickeln. • Wir werden den barrierefreien Um- und Neubau von Bibliotheken, Museen, Gedenk- und Infotafeln, Kultur- und Bildungseinrichtungen, wie etwa die Musik- und Volkshochschule, vorantreiben. Die bauliche Barrierefreiheit bildet auch hier die Grundlage und Voraussetzung für inklusive Angebote. • Wir werden die Entwicklung des Flughafens Tempelhof u. a. als Kulturort eng begleiten, bezirkliche Bedarfe identifizieren und für diesen Ort reklamieren. • Wir setzen uns für den Bielefelder Sport Erhalt des Spielortes des Theaters am Winterfeldtplatz ein. • Wir werden die Kulturschaffenden und deren Institutionen unterstützen. Dazu gehört die Förderung der beiden kommunalen Galerien, des Kunstpreises und des Fotopreises, des Kulturhaus‘ Schöneberg in der Kyffhäuser Straße, des „Schöneberger Art“-Wochenendes und der Künstler:innenförderung im Rahmen des Programmes Dezentrale Kulturarbeit. Um die oft mit Preisen ausgezeichnete kulturelle und künstlerische Palette des Bezirks sichtbar zu machen, soll es künftig einmal im Jahr ein Kulturwochenende geben. • Wir möchten erreichen, dass in der kommunalen bezirklichen Galerie (Haus am Kleistpark) auch freischaffende Bildende Künstler:innen unseres Bezirkes Ausstellungsmöglichkeiten bekommen. • Zusätzlich setzen wir uns für ein weiterführendes Vernetzungskonzept im Bezirk ein, bei dem sich freischaffende Künstler:innen gemeinsam mit dem Bezirksamt über neue Möglichkeiten des Austauschens und der Unterstützung beraten können. • Wir wollen uns gemeinsam auf die Suche nach einem geeigneten Kulturstandort in Mariendorf machen. Auch setzen wir uns weiterhin für die Wiedereinführung eines kulturellen Festes in Mariendorf ein, bei dem sich beispielsweise hochwertige lokale Einrichtungen vorstellen und ein attraktives Bühnenprogramm präsentieren. • Wir möchten für die Vergabe der Mittel aus dem Bezirkskulturfonds und dem Projektfonds kulturelle Bildung ein neues Verfahren entwickeln, das partizipative Elemente enthält und mit einer eigenständigen Vergabejury arbeitet. • Wir werden Mittel zu Verfügung stellen, die für die Instandsetzung und Pflege von Gedenkobjekten und von Kunst im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen. Ferner wollen wir die Bestandsaufnahme der Kunst im öffentlichen Raum weiterentwickeln und eine strukturierte Überprüfung von Denkmalen und Gedenktafeln einrichten, um auf eventuelle Verfallserscheinungen, bewusste Zerstörungen und Beschmierungen schnell und koordiniert reagieren zu können. • Wir wollen auf die historische und aktuelle Bedeutung des Regenbogenkiezes aufmerksam machen. Dazu wollen wir das Projekt „Queer Walk of Fame“ wieder aufnehmen und einen neuen Standort im Regenbogenkiez finden, der mit der Geschichte der queeren Bewegung verbunden ist. Außerdem setzen wir eine Ausstellung zur Geschichte des Regenbogenkiezes im öffentlichen Raum um und wollen das Projekt „All included!“ des Jugendmuseums Schöneberg fortsetzen. • Wir unterstützen das bürgerschaftliche Engagement von Bürger:innen und Initiativen zur Verlegung von Stolpersteinen zum Gedenken an ermordete jüdische Bürger:innen. • Wir werden einen Gedenk- und Mahnort, der sich mit der Kori-Fabrik befasst, entwickeln und umsetzen. • Wir setzen uns für die Realisierung eines Lern- und Gedenkortes Annedore und ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇ im bestehenden Gebäude ein. Dabei unterstützen wir den Schöneberger „Arbeitskreis Lern- und Gedenkort Annedore und ▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇“ und fordern auch vom Bezirksamt, die Errichtung des Gedenkortes und die Gedenkpolitik insgesamt aktiv zu fördern. • Wir unterstützen die Sportvereine Initiative zur Errichtung einer Gedenk- und Informationsstätte für das ehemalige Konzentrationslager Columbia auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof. • Auch die Erinnerung an die deutsche Kolonialgeschichte wollen wir weiter aufarbeiten. • Wir möchten unsere Auseinandersetzung mit dem Kolonialismus im öffentlichen Raum sichtbar machen: etwa am Kleistpark, dem historischen Standort der „Botanischen Zentralstelle für die deutschen Kolonien“, oder in ▇▇▇▇▇▇▇▇▇, ▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇ „Marine-, Armee- und Kolonialausstellung“ von 1907. • Wir wollen Benennungen nach Frauen Priorität einräumen und berücksichtigen auch LSBT*I*Q bei Benennungen von Straßen etc. stärker. Neben der Corona-KriseAktualisierung und Fortschreibung des Namenspools auf der Website des Bezirks führen auch wir einen Pool an Namen, der regelmäßig aktualisiert und durch gemeinsame Anträge abgearbeitet wird. Umbenennungen bilden die Ausnahme und müssen die Kriterien der AV Benennungen erfüllen. ▇▇▇▇▇▇:innen wollen wir in den Prozess der Nachbenennungen einbeziehen. Benennungen nach Männern sind nicht vorgesehen, um dem Ungleichgewicht entgegenzuwirken. Ausnahmen sind möglich, wenn eine adäquate Anzahl von Benennungen von Frauen stattgefunden hat. Es wird das Verhältnis 1 zu 20 gewählt. Bei Benennungen öffentlicher Einrichtungen wie beispielsweise Sportanlagen sollen Nutzer:innen am Benennungsprozess beteiligt werden und können eigenen Vorschläge einbringen. • Wir werden uns für die Schwimmkapazitäten ausbauenWidmung von Ruhestätten von Frauen als Ehrengräber einsetzen. Hier gibt es einen Nachholbedarf. So weist beispielsweise der Alter St.-▇▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇▇▇▇▇ insgesamt 50 Ehrengräber aus, um möglichst allen Kindern das Schwimmen zu ermöglichenaber nur bei drei Gräbern sind die Geehrten Frauen. • Der bezirkliche Frauenmärz ist eine Veranstaltungsreihe, die primär von Frauen für Frauen im Monat ▇▇▇▇ stattfindet. Fraueninitiativen, -verbände und -vereine sind in die Ausgestaltung des Programms einzubeziehen. Die Eintrittspreise vorherige Beteiligung der Fraktionen zur Themenfindung und Gestaltung unter der Prämisse von „Frauen für Frauen“ ist beizubehalten. Die in Schwimmbäder halten wir bezahlbarder BVV vertretenen Parteien und Mandatsträger:innen können Programmpunkte ausgestalten. Geschäftsbereich 3: Ordnungsamt / Straßen- und Grünflächenamt Ordnungsamt • Falschparker:innen auf Rad- und Gehwegen, Eckenparker:innen, E-Roller und sonstige Hindernisse müssen verstärkt kontrolliert und Verstöße geahndet werden. Verkehrsbehinderungen sollen beseitigt werden. Gehwege müssen so ertüchtigt werden, dass sie keine Gefahr oder Hindernisse für Menschen mit beeinträchtigter Mobilität darstellen. • Sports4Kids Radfahren oder Rollerfahren auf Gehwegen muss stärker kontrolliert werden wir beibehalten. • Offene niedrigschwellige Angebote wie den „Open Sunday“ werden wir ausbauen und in möglichst jedem Stadtbezirk anbieten. • Wir werden auch weiterhin alle zwei Jahre 10% der Sportpauschale des Landes – für vereinsungebundenen Sport nutzen (zurzeit etwa 90.000 Euro). Auf diese finanziellen Mittel machen wir öffentlich verstärkt aufmerksammehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer:innen. • Wir wollen Sportplätze perspektivisch zugänglich machenin Kooperation mit der Polizei und ggf. Dabei betrachten dem Zoll vereinbarte Schwerpunkt- kontrollen umsetzen, um bestimmte Zielgruppen zu schützen und Regelverstöße aufzudecken, die Menschen in Gefahr bringen oder arbeitsrechtlich benachteiligen. In den Fokus nehmen wollen wir: Autorennen auf Hauptstraßen, Schulwegsicherheit und sichere Geh- und Überwege (Eckenparken, E-Roller), Gastronomie- und Gewerbekontrollen. • Die befristeten Stellen aus dem Landesprogramm Verkehrsüberwachung auf bezirklicher Ebene werden wir jeden Sportplatz individuell im Rahmen des Wirtschaftsplanes verstetigen. • Der Allgemeine Ordnungsdienst soll schrittweise aufgestockt werden, so dass die Leitmarke von einer AOD-Stelle pro 5.000 Einwohner:innen mittelfristig erreicht werden kann. Die zusätzlichen Stellen sollen sich in der Kosten- und Leistungsrechnung bzw. Budgetierung refinanzieren. • Mit mehr Personal wollen wir die Dienstzeiten des Ordnungsamtes gemäß der bezirklichen Dienstvereinbarung von 6 bis 24 Uhr ausweiten. • Die Anschaffung eines bezirklichen Abschleppwagens wird geprüft. • Der digitale Parkausweis soll modellhaft in Absprache einer Parkraumzone getestet werden. • Es ist geplant, die Zusammenarbeit mit der BSR zur Bauschuttbeseitigung fortzuführen. Über regelmäßige Sperrmülltage und Tauschtage soll den jeweiligen VereinenBürger:innen die Möglichkeit eines wohnortnahen Recyclings ermöglicht werden. Die Projekte sollen aus dem Landesprogramm „Sauberes Berlin“ finanziert werden. • Wir setzen uns dafür ein, dass mehr stationäre und mobile Geschwindigkeitskontrollen in Tempelhof-Schöneberg eingesetzt werden. Wir wollen vor einer Einzäunung vorrangig andere Lösungen uns für das Problem des Vandalismus ausarbeiten die Erprobung und alternative Angebote unter Einbeziehung den Einsatz neuer technischer Möglichen der Jugendhilfe und der Bezirke schaffen. • Verankerung von Nachhaltigkeitszielen im Sport in Zusammenarbeit und Absprache mit dem Stadtsportbund (Beschaffung, Bau/Umbau von Sportstätten, Verkehrsanbindung etc.) • Wir werden Standards für Kunstrasenplätze entwickeln; Entscheidungen über Kunst- oder Echtrasen treffen wir standortabhängig in Absprache mit den Vereinen. Die Sanierung von Kunstrasenplätzen hat Vorrang vor der AusweitungVerkehrsüberwachung einsetzen. • Wir unterstützen wollen eine gute und ermutigen Sportvereinevielfältige Versorgung im Bezirk gewährleisten. Hierzu wollen wir die bestehenden Wochenmärkte erhalten und stärken sowie auf regionale, sich entsprechend der vielfältigen Gesellschaft zu öffnen, Gleichberechtigung zu stärken ökologische und Anti-Diskriminierungsarbeit anzugehenkostengünstige Lebensmittel ausrichten.
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Sources: Zählgemeinschaftsvereinbarung