Strategische Risiken Musterklauseln

Strategische Risiken. Das Risiko der Nichterreichung von Evotecs strategischen Zielen hängt sowohL von internen aLs auch von externen Faktoren ab. Evotec beschäfiigte zum Jahresende 2022 4.952 Mitarbeiter. Im Zuge des weiteren Wachstums und Fortschritts der PipeLine ist davon auszugehen, dass die ZahL der Mitarbeiter infoLge der Ausweitung der Geschäfistätigkeiten steigt. Um die erwartete EntwickLung und Expansion zu bewäLtigen, muss Evotec ihre Management-, Betriebs-, Rechts-, CompLiance- und Finanzsysteme weiter impLementieren und verbessern, ihre Einrichtungen ausbauen und zusätzLi- ches quaLifiziertes PersonaL einsteLLen und ausbiLden. Zudem wird die Unter- nehmensLeitung womögLich diesen EntwickLungstätigkeiten – zuLasten des Tagesgeschäfis – überdurchschnittLich vieL Aufmerksamkeit und einen beträchtLichen TeiL ihrer Zeit widmen müssen. Evotec arbeitet aktiv an der EntwickLung von PipeLine-Produkten, die vieLe verschiedene Thera- piefeLder und ein breites Spektrum von Erkrankungen umfassen. Zudem entwickeLt das Unternehmen regeLmäßig neue Leistungsangebote. Dazu zähLt etwa die Expansion in den Bereich der Aufiragsforschung, die unter anderem das Anfertigen und Prüfen von ProtokoLLen sowie das ErsteLLen und Einreichen von ZuLassungsanträgen umfasst. Wirkstoffkandidaten für aLL diese TherapiefeLder und Erkrankungen erfoLgreich zu entwickeLn und die aufsichtsrechtLichen Anforderungen und Voraussetzungen für die HersteLLung voLLständig zu verstehen, erfordert eine FüLLe von Wissen und Erfahrung, Ressourcen und eine Prozessorganisation, die eine zeitgLeiche Ausführung auf verschiedenen Gebieten unterstützen. Bei begrenzter Verfügbarkeit von Ressourcen ist Evotec vieLLeicht nicht in der Lage, soLche Projekte effektiv durchzuführen und zugLeich ihre Geschäfistätigkeiten zu erweitern und zusätzLiches quaLifiziertes PersonaL einzusteLLen bzw. auszubiLden. Dies könnte zu Schwächen in Evotecs Infrastruktur führen, die operative FehLer, die NichteinhaLtung von Gesetzen oder Vorschrifien, den VerLust von Geschäfischancen und Mitarbeitern sowie eine reduzierte Produktivität der verbLeibenden Mitarbeiter nach sich ziehen könnten. Das anhaLtende Wachstum von Evotec in den bestehenden und die Expansion in neue GeschäfisfeLder kann erhebLiche Kosten mit sich bringen und dazu führen, dass FinanzmitteL aus anderen Projekten abgezogen werden. Ist die UnternehmensLeitung nicht in der Lage, die erwartete EntwickLung und Expansion effektiv zu steuern, kann der Kostenanstieg stärker ausfaLLen aLs...
Strategische Risiken. Nichterreichung strategischer ZieLe Hoch Hoch Disruptive MarktteiLnehmer ▇▇▇▇▇▇▇ ▇▇▇▇ Zukünfiige ErfoLgsrisiken der Wirkstoffforschung und -entwickLung Hoch Hoch AusbLeibender ErfoLg von Fusionen und Akquisitionen MitteL MitteL PoLitische Risiken Hoch Hoch
Strategische Risiken. Mit der Übernahme der Dresdner Bank und ihrer Verschmelzung auf die Commerzbank hat sich die Bank das Ziel gesetzt, den Konzern nachhaltig als eines der führenden deutschen Kreditinstitute zu etablieren und eine Plattform für die Ausschöpfung weiteren Wachstumpotenzials, insbesondere in Deutschland, zu schaffen. Dabei verfolgt die Bank insbesondere die Zielsetzung, den Konzern zu einer der führenden Hausbanken für Privat- und Firmenkunden in Deutschland zu machen. Sich weiterhin verschlechternde konjunkturelle Bedingungen in den Kernmärkten des Konzerns, d. h. vor allem in Deutschland und Mittel- und Osteuropa, sowie sich weiterhin verschlechternde Kapitalmarktbedingungen können das Erreichen dieses Ziels und die Umsetzung dieser neuen strategischen Ausrichtung jedoch behindern. Sollte es dem Konzern nicht oder nicht vollständig gelingen, seine angekündigten strategischen Pläne umzusetzen oder sollten die mit der Umsetzung dieser Pläne verbundenen Kosten die Erwartungen der Bank übersteigen, könnte dies die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns erheblich negativ beeinflussen. Der deutsche Bankensektor ist durch einen intensiven Wettbewerb gekennzeichnet. Oft wird er über Konditionen geführt, so dass Margen entstehen, die wirtschaftlich nicht attraktiv oder nicht risikoadäquat sind. Im Geschäft mit Privatkunden besteht ein z.T. erheblicher Konkurrenzkampf. Dies kann sich in Zukunft noch verschärfen, da sich viele Wettbewerber in Folge der Finanzmarktkrise stärker auf das Retailbanking als ihr Kerngeschäft fokussieren. Außerdem wollen die Banken ihre Abhängigkeit vom Interbankenmarkt reduzieren, indem sie sich stärker über Einlagen von Privatkunden refinanzieren. Auch dies kann die Wettbewerbsintensivität weiter erhöhen. Im Geschäft mit Firmenkunden, und auch im Bereich des Investment Banking, konkurrieren deutsche Banken mit einer Reihe von ausländischen Anbietern, die in den vergangenen Jahren ihre Präsenz im deutschen Markt erheblich ausgebaut haben, wenn auch in jüngster Zeit von einer defensiveren Geschäftspolitik der Auslandsbanken gesprochen wird. In Folge dieses intensiven Wettbewerbs lassen sich in einzelnen Segmenten oder Teilbereichen des Marktes keine wirtschaftlich attraktiven Margen erzielen. Als Reaktion hierauf berücksichtigen manche Mitbewerber im Geschäft mit Firmenkunden das mit der Kreditvergabe verbundene Ausfallrisiko nicht immer angemessen (risikoadjustierte Preisgestaltung). Daher besteht derzeit die Gefahr, dass sich die W...
Strategische Risiken. Im professionellen Sportmanagement liegt die ent- scheidende Herausforderung darin, sportliche und wirtschaftliche Ziele in Einklang zu bringen, was im Wesentlichen bedeutet, mit begrenztem wirtschaft- lichen Budget, sportliche Ziele zu erreichen, die den finanziellen Spielraum für die weitere Zukunft erwei- tern könnten. Auf diesem Weg hat sich die Geschäfts- führung von Borussia Dortmund verpflichtet, keine finanziellen Risiken einzugehen, die die Existenz des BVB gefährden. Die Finanz- und Unternehmensentwicklung ist ent- scheidend vom sportlichen Erfolg abhängig. Da sportlicher Erfolg nicht planbar ist, kann hierfür nur eine erfolgreiche Basis durch das verantwortliche Management geschaffen werden. Investitionen sind daher insbesondere im Lizenzspielerkader eine not- wendige Voraussetzung für die Erreichung sportli- cher Ziele wie z.B. einer Qualifikation für den UEFA- Cup. Zum Erreichen wirtschaftlicher Ziele ist es unter bestimmten Voraussetzungen allerdings not- wendig, vorgesehene Investitionen und Entschei- dungen zu verschieben, da diese nur zu Lasten einer erneuten Neuverschuldung möglich wären. Ferner wird nach wirtschaftlichen Überlegungen ggf. auch ein Spielerverkauf durchgeführt, der allein nach sportlichen Kriterien ausgeblieben wäre. Zwischen der Verfolgung wirtschaftlicher und sport- lichen Interessen entsteht somit vor allem bei nach- haltiger Verfehlung der sportlichen Ziele ein Kon- flikt bzw. eine gegenseitige negative Beeinflussung von sportlicher und wirtschaftlicher Entwicklung. Die Geschäftsführung wird in einem solchen Falle – unter Abwägung der Chancen und Risiken – eine Lösung suchen, die in einer mittelfristigen Betrach- tung den strategischen Zielen angemessen Rech- nung trägt.